Europaschule

Die BBS II als Europaschule hat sich in ihrem Schulprogramm verpflichtet, ihren Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit für ein Praktikum im europäischen Ausland anzubieten. Für die Lehrkräfte besteht die Möglichkeit zum Informationsaustausch bei unseren Partnerschulen. 

Um den Ablauf und die Praktika zu organisieren, engagieren sich viele Lehrkräfte auf den unterschiedlichsten Ebenen.

Das Angebot gilt für alle Schülerinnen und Schüler, die Interesse haben und bestimmte Bedingungen erfüllen. Die meisten Auslandspraktika dauern 2 bis 3 Wochen und werden unterschiedlich finanziert.

Von allen Schülerinnen und Schülern wird erwartet, dass sie unsere Schule und unser Land in einer würdigen Art und Weise vertreten.

Es gibt 3 verschiedene Arten des Austausches

  1. Austausch im Rahmen der Familienunterbringung
  2. Praktika im Rahmen eines Leonardo da Vinci Projektes (EU-gefördert)
  3. Projektorientierter Austausch im Rahmen von Stiftungen (z.B. Robert-Bosch-Stiftung)

Bericht Präsentation EU-Praktikum Norwegen Europatage

Von links: Kevin Rogler, Benjamin Reimann, Hannes Schulze (Klasse RKM14B)

Die Auszubildenden Kraftfahrzeugmechatroniker Kevin Rogler, Benjamin Reimann und Hannes Schulze, 3. Lehrjahr, präsentierten am 13.06.17 ca. 50 interessierten Schülerinnen und Schülern ihr Praktikum, das sie in verschiedenen Werkstätten Norwegens absolvierten, z.B. Bilia (BMW, Volvo und Ford unter einem Dach).

Von besonderem Interesse war die unterrichtsrelevante Elektromobilität, die in Norwegen alltäglich sei. Sowohl die Infrastruktur für die Elektromobilität als auch die Verbreitung der Elektrofahrzeuge seien in Norwegen weit fortgeschritten. Eine Testfahrt mit einem BMW i3 sei eine große Freude gewesen.

Ebenso bemerkenswert wurden die Arbeitsbedingungen in norwegischen Kfz-Werkstätten eingeschätzt. Hochentwickelt seien Kundenumgang und Arbeitssicherheit. Des Weiteren wurde ein sehr respektvoller Umgang mit den Auszubildenden und Mitarbeitern beobachtet.

Der Vortrag wurde abgerundet durch einige kulturelle und politische Informationen und Freizeitaktivitäten. So wurden die Hauptstadt Oslo und ein Museum von Volvo in Schweden besucht.

Die drei Auszubildenden, deren Auslandsaufenthalt von der EU voll finanziert wurde, zogen ein positives Fazit: alle drei empfehlen einen Auslandsaufenthalt, obwohl zwei Auszubildende teilweise Urlaub nehmen mussten, da die Betriebe keine vollständige Freigabe erteilten. Mit Englisch konnten sie den Alltag gut bewältigen, sehen beruflich neue Chancen und verbessern ihre beruflichen Chancen hierzulande.

Bericht Präsentation EU-Praktikum Dänemark Europatage

Die Auszubildenden im Maler- und Lackiererhandwerk Katarina Sinka, 3. Lehrjahr, und Marcel Kirschke, 2. Lehrjahr, präsentierten am 14.06.17 ca. 100 interessierten Schülerinnen und Schülern ihr Auslandspraktikum. Eine Woche absolvierten sie einen Lehrgang in einer dänischen Partnereinrichtung, zwei Wochen waren sie in dänischen Malerbetrieben.

In dem Lehrgang wurde mit einer Verlauftechnik eine Skyline der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gestaltet. Dies sei im Rahmen eines Wettbewerbs mit 15 weiteren Teams aus Dänemark und Frankreich geschehen. In einer Vernissage seien die Ergebnisse präsentiert und die Sieger gewählt worden. Dieses Mal holte unser Team die Goldmedallie.

Die Betriebspraktika seien sehr abwechslungsreich gewesen. So konnten verschiedene Fassaden beschichtet werden, Gegenstände lackiert und Inschriften auf Grabsteinen nachgezeichnet werden. Diese teilweise ausgefallenen Tätigkeiten hätten große Freude bereitet.

Der Umgang mit den Lehrlingen sei in Dänemark sehr respektvoll gewesen. Darüber hinaus verdiene man etwas besser und eine Auszubildende hätte sogar ein Jobangebot erhalten. Alle Auszubildenden seien für ihren Einsatz und die Qualität ihrer Arbeit sehr gelobt worden.

In der Freizeit seien einige interessante Besichtigungen, wie zum Beispiel das Schloss Fyn, durchgeführt worden. Das Schönste sei jedoch das Lagerfeuer am Strand gewesen. Darüber hinaus wurde die Turnhalle des Wohnheims zum Basketball spielen genutzt. Die Innenstadt sei gut geeignet zum Shoppen und nur etwa fünf Gehminuten von dem Wohnheim entfernt.

Das Fazit insgesamt war, dass der Austausch eine Erfahrung für das Leben ist und empfehlenswert für jede Schülerin bzw. jeden Schüler sei.

Marcel Kirschke, Katarina Sinka (Klasse FML14/15)

Augenoptiker leben Europa

Sieben Schülerinnen und Schüler der Augenoptikerschule Hankensbüttel besuchen im Rahmen des Europäischen Erasmus+ Programms die österreichische Fachberufsschule für Augenoptik, Fotografie und Hörakustik in Hall in Tirol. Vom 25. März bis 08. April 2017 begleiten die Kollegen Beyer und Bock die Auszubildenden, die in der ersten Woche ein Betriebspraktikum absolvieren und in der zweiten Woche aktiv am Berufsschulunterricht teilnehmen. Die entwickelten Kontakte prägen ihr weiteres berufliches Leben. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Pressemitteilung "Die Norweger sind da!"

Die Norweger sind da“ - Besuch an den BBS II Gifhorn – Europaschule in Niedersachsen

„Die Norweger sind da“ heißt es zum wiederholten Mal an den BBS II Gifhorn. 21 norwegische Schülerinnen und Schüler von der norwegischen Partnerschule „Rosthaug videregående Skole” aus Åmot werden vom 20.03.2017 - 31.03.2017 ein zwei wöchiges Betriebspraktikum im Bereich der Elektrotechnik (Steuerungstechnik Gifhorn GmbH, Elektro Ohloff Gifhorn und Elektro Hogreve & Krögerrecklenfort), KFZ- und Landmaschinentechnik (SternPartner GmbH & Co. KG, Autohaus Schlingmann GmbH und Raiffeisen Waren GmbH in Flettmar) und der Bautechnik durchführen. Betreut werden sie u. a. von den Lehrkräften der BBS II Gifhorn und von den aufnehmenden Betrieben. Der Austausch ermöglicht den norwegischen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das deutsche Berufsbildungssystem. Immer häufiger sind internationale Berufserfahrungen Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Handlungskompetenz und Flexibilität gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Ein Auslandspraktikum stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale berufliche Kompetenzen zu erwerben.

Ein abwechslungsreiches Wochenendprogramm bietet den Norwegern einen Überblick über die Bedeutung der Region z. B. durch den Besuch der Autostadt Wolfsburg. In der letzten Woche ist ein Vorbereitungstag mit deutschen und norwegischen Schülerinnen und Schülern geplant. Hier soll der Gegenbesuch von deutschen Auszubildenden aus dem Bereich der KFZ-Technik und des Zimmererhandwerks geplant werden.

Im April 2017 werden zum zweiten Mal Auszubildende der BBS II Gifhorn ihr Europapraktikum in den Betrieben im Umkreis von Åmot antreten. Spannend wird dabei der Einblick in den Arbeitsalltag und in neue Arbeitstechniken sein. Finanziert wird dieser Schüleraustausch u. a. durch einen Erasmus+ Antrag, den die BBS II Gifhorn 2015 eingereicht hat. Unter dem Namen Erasmus + fasst die EU alle Austausch- und Fortbildungsprogramme zusammen, darunter Leonardo-da-Vinci für Auszubildende.

Die BBS II Gifhorn konnten in den letzten drei Jahren über 50 Schülerinnen und Schüler ein Auslandpraktikum durch die erfolgreiche Antragsstellung über Erasmus+ ermöglichen. Die persönliche Entwicklung sowie die Verbesserung fachlicher, sozialer und fremdsprachlicher Kompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt. Die BBS II Gifhorn unterhält momentan zu acht Ländern internationale Beziehungen und möchte diese europäische Ausrichtung auch in der Zukunft ausbauen.

gez. i.A. Paul Olwig, 2017

Besuch der türkischen Schüler aus Demirci

Vom 27.09. bis zum 03.10.2016 besuchten uns 7 Schülerinnen und 7 Schüler mit 3 Lehrkräften von einer Gesamtschule aus Demirci in der Türkei.

Im letzten Jahr waren einige Schüler der BBS II in die Türkei gefahren, um dort die Schule und die Kultur kennenzulernen. Dieses Jahr fand der Gegenbesuch statt, bei dem auch einige türkische Schülerinnen und Schüler dabei waren, die im letzten Jahr unsere Schülerinnen und Schüler sehr herzlich aufgenommen hatten.

Organisiert wurden dieses Jahr die vielen Aktionen von Marion Friemel aus dem FBZ Grille, von der Migrationsbeauftragten des Landkreises Gifhorn Mehtap Aydinoglu und von der Schulsozialarbeit der BBS II. Dieses Jahr konnten auch Schüler der BBS II an verschiedenen Aktionen teilnehmen.

Die türkischen Gäste wurden unter anderem vom  Gifhorner Bürgermeister, Herrn Nehrlich, begrüßt und besuchten unsere Schule, das Naturhistorische Museum in Braunschweig, das Phaeno in Wolfsburg und auch das Mühlenmuseum in Gifhorn. Ein weiteres Highlight war der Tagesausflug in den Harz nach Wernigerode.

Die türkischen Schülerinnen und Schüler und die Lehrkräfte waren alle begeistert und würden sich freuen, wenn im nächsten Jahr wieder Schüler und Schülerinnen der BBS II ihre Schule in Demirci besuchen würden. Dieser Gegenbesuch ist auch schon in Planung.
Die ganze Gruppe war sehr nett und höflich, weshalb wir froh darüber sind, dass wir sie als unsere Gäste begrüßen durften.

Skylines in Dänemark

Seit Samstag, dem 10.09.2016, befinden sich fünf Auszubildende des Maler/innen und Lackierer/innen-Handwerks für drei Wochen in Dänemark an der Partnerschule der BBS II Gifhorn. Der Projektleiter, Jens Niemeyer, begleitet die Schülerinnen und Schüler Christopher Jachowski (Fa. Raulfs), Michelle Maler (Fa. Hansen), Marcel Kirschke und Rabea Rahenbrock (Diakonische Betriebe) und Katarina Sinka (Fa. Lippick) während der ersten Woche. Herr Niemeyer wird in der zweiten Woche von Herrn Holger Koch und in der letzten Woche von Herrn Wolfgang König abgelöst.

abgebildet sind Christopher Jachowski (Fa. Raulfs), Marcel Kirschke und Rabea Rahenbrock (Diakonische Betriebe) und Katarina Sinka (Fa. Lippick)

An der Partnerschule, der beruflichen Bildungseinrichtung EUC Syd in Sønderborg und Åbenrå, nehmen die deutschen Berufsschülerinnen und -schüler in der ersten Woche an einem internationalen Projekt mit 73 dänischen Schülerinnen und Schülern teil, in dem in 16 Gruppen die Skylines verschiedener ausgewählter Hauptstädte mit verschiedenen Techniken gestaltet werden. In einer Vernissage werden die Ergebnisse und die Dokumentation der Arbeitsprozesse präsentiert. Hierbei wird es Kostproben mit für die Hauptstädte typischen Leckerbissen zu probieren geben. Jedes Team erhält ein Feedback und eine Bewertung durch die betreuenden Lehrkräfte.

In der zweiten Woche werden Praktika in Maler- und Lackiererbetrieben durchgeführt. Hier lernen die Auszubildenden das Berufsleben dänischer Maler/innen und Lackierer/innen kennen und bekommen einen Eindruck von alternativen Arbeitsweisen.

In ihrer Freizeit haben die Auszubildenden bereits das Legoland in Billund besucht. Folgen werden ein Besuch der ältesten Stadt Dänemarks Ribe, eine Besichtigung des Schlosses Egeskov mit Auto- und Motorradmuseum und eine Kanutour in den Fjorden der Ostsee.

Die Auszubildenden lernen nicht nur dänische Arbeitstechniken kennen, sondern finden sich auch in einer neuen Umgebung und einer anderen Kultur zurecht. Dieses wirkt sich in der Regel äußerst positiv für die deutschen Betriebe aus, da die Schülerinnen und Schüler danach selbständiger und selbstbewusster arbeiten. Dank gilt aber auch den Betrieben der Auszubildenden, die während dieser Zeit auf ihre Auszubildenden verzichten sowie den engagierten teilnehmenden Kollegen der BBS II Gifhorn.

Gifhorner Rundschau vom 30.08.2016

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