Taiwanesische Studenten zu Besuch an den BBS II Gifhorn

Am 14.9.2017 besuchten drei Taiwanesische Studenten in Begleitung einer Mitarbeiterin der taiwanesischen Botschaft die BBS2-Gifhorn, um sich über unser berufliches Bildungssystem ein Bild zu machen.

Informationen über verschiedene Bildungssysteme suchten sie seit dem 6. August 2017 in den Ländern Niederlande, Belgien, Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich, Ungarn, Tschechien und auch in Deutschland. In Deutschland machten Sie von Hamburg aus Station in München, Aachen und in Gifhorn. Nach Gifhorn wurde der Kontakt über die taiwanesische Botschaft in Hamburg vermittelt, weil die Schule seit 35 Jahren eine Schulpartnerschaft nach Taiwan pflegt.

Nach einer Vorstellung der Schule nahmen die Studenten an einem Unterricht gemeinsam mit Schülern teil. Dabei fertigten Sie gemeinsam mit der Klasse Messingschilder an. Abschließend fand gemeinsam mit allen beteiligten Lehrkräften eine rege Diskussion über das berufliche Ausbildungssystem in Deutschland statt.

Bericht Präsentation EU-Praktikum Norwegen Europatage

Von links: Kevin Rogler, Benjamin Reimann, Hannes Schulze (Klasse RKM14B)

Die Auszubildenden Kraftfahrzeugmechatroniker Kevin Rogler, Benjamin Reimann und Hannes Schulze, 3. Lehrjahr, präsentierten am 13.06.17 ca. 50 interessierten Schülerinnen und Schülern ihr Praktikum, das sie in verschiedenen Werkstätten Norwegens absolvierten, z.B. Bilia (BMW, Volvo und Ford unter einem Dach).

Von besonderem Interesse war die unterrichtsrelevante Elektromobilität, die in Norwegen alltäglich sei. Sowohl die Infrastruktur für die Elektromobilität als auch die Verbreitung der Elektrofahrzeuge seien in Norwegen weit fortgeschritten. Eine Testfahrt mit einem BMW i3 sei eine große Freude gewesen.

Ebenso bemerkenswert wurden die Arbeitsbedingungen in norwegischen Kfz-Werkstätten eingeschätzt. Hochentwickelt seien Kundenumgang und Arbeitssicherheit. Des Weiteren wurde ein sehr respektvoller Umgang mit den Auszubildenden und Mitarbeitern beobachtet.

Der Vortrag wurde abgerundet durch einige kulturelle und politische Informationen und Freizeitaktivitäten. So wurden die Hauptstadt Oslo und ein Museum von Volvo in Schweden besucht.

Die drei Auszubildenden, deren Auslandsaufenthalt von der EU voll finanziert wurde, zogen ein positives Fazit: alle drei empfehlen einen Auslandsaufenthalt, obwohl zwei Auszubildende teilweise Urlaub nehmen mussten, da die Betriebe keine vollständige Freigabe erteilten. Mit Englisch konnten sie den Alltag gut bewältigen, sehen beruflich neue Chancen und verbessern ihre beruflichen Chancen hierzulande.

Bericht Präsentation EU-Praktikum Dänemark Europatage

Die Auszubildenden im Maler- und Lackiererhandwerk Katarina Sinka, 3. Lehrjahr, und Marcel Kirschke, 2. Lehrjahr, präsentierten am 14.06.17 ca. 100 interessierten Schülerinnen und Schülern ihr Auslandspraktikum. Eine Woche absolvierten sie einen Lehrgang in einer dänischen Partnereinrichtung, zwei Wochen waren sie in dänischen Malerbetrieben.

In dem Lehrgang wurde mit einer Verlauftechnik eine Skyline der dänischen Hauptstadt Kopenhagen gestaltet. Dies sei im Rahmen eines Wettbewerbs mit 15 weiteren Teams aus Dänemark und Frankreich geschehen. In einer Vernissage seien die Ergebnisse präsentiert und die Sieger gewählt worden. Dieses Mal holte unser Team die Goldmedallie.

Die Betriebspraktika seien sehr abwechslungsreich gewesen. So konnten verschiedene Fassaden beschichtet werden, Gegenstände lackiert und Inschriften auf Grabsteinen nachgezeichnet werden. Diese teilweise ausgefallenen Tätigkeiten hätten große Freude bereitet.

Der Umgang mit den Lehrlingen sei in Dänemark sehr respektvoll gewesen. Darüber hinaus verdiene man etwas besser und eine Auszubildende hätte sogar ein Jobangebot erhalten. Alle Auszubildenden seien für ihren Einsatz und die Qualität ihrer Arbeit sehr gelobt worden.

In der Freizeit seien einige interessante Besichtigungen, wie zum Beispiel das Schloss Fyn, durchgeführt worden. Das Schönste sei jedoch das Lagerfeuer am Strand gewesen. Darüber hinaus wurde die Turnhalle des Wohnheims zum Basketball spielen genutzt. Die Innenstadt sei gut geeignet zum Shoppen und nur etwa fünf Gehminuten von dem Wohnheim entfernt.

Das Fazit insgesamt war, dass der Austausch eine Erfahrung für das Leben ist und empfehlenswert für jede Schülerin bzw. jeden Schüler sei.

Marcel Kirschke, Katarina Sinka (Klasse FML14/15)

Augenoptiker leben Europa

Sieben Schülerinnen und Schüler der Augenoptikerschule Hankensbüttel besuchen im Rahmen des Europäischen Erasmus+ Programms die österreichische Fachberufsschule für Augenoptik, Fotografie und Hörakustik in Hall in Tirol. Vom 25. März bis 08. April 2017 begleiten die Kollegen Beyer und Bock die Auszubildenden, die in der ersten Woche ein Betriebspraktikum absolvieren und in der zweiten Woche aktiv am Berufsschulunterricht teilnehmen. Die entwickelten Kontakte prägen ihr weiteres berufliches Leben. Ein ausführlicher Bericht folgt.

Pressemitteilung "Die Norweger sind da!"

Die Norweger sind da“ - Besuch an den BBS II Gifhorn – Europaschule in Niedersachsen

„Die Norweger sind da“ heißt es zum wiederholten Mal an den BBS II Gifhorn. 21 norwegische Schülerinnen und Schüler von der norwegischen Partnerschule „Rosthaug videregående Skole” aus Åmot werden vom 20.03.2017 - 31.03.2017 ein zwei wöchiges Betriebspraktikum im Bereich der Elektrotechnik (Steuerungstechnik Gifhorn GmbH, Elektro Ohloff Gifhorn und Elektro Hogreve & Krögerrecklenfort), KFZ- und Landmaschinentechnik (SternPartner GmbH & Co. KG, Autohaus Schlingmann GmbH und Raiffeisen Waren GmbH in Flettmar) und der Bautechnik durchführen. Betreut werden sie u. a. von den Lehrkräften der BBS II Gifhorn und von den aufnehmenden Betrieben. Der Austausch ermöglicht den norwegischen Schülerinnen und Schülern einen Einblick in das deutsche Berufsbildungssystem. Immer häufiger sind internationale Berufserfahrungen Teil des beruflichen Anforderungsprofils. Handlungskompetenz und Flexibilität gewinnen daher zunehmend an Bedeutung. Ein Auslandspraktikum stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, internationale berufliche Kompetenzen zu erwerben.

Ein abwechslungsreiches Wochenendprogramm bietet den Norwegern einen Überblick über die Bedeutung der Region z. B. durch den Besuch der Autostadt Wolfsburg. In der letzten Woche ist ein Vorbereitungstag mit deutschen und norwegischen Schülerinnen und Schülern geplant. Hier soll der Gegenbesuch von deutschen Auszubildenden aus dem Bereich der KFZ-Technik und des Zimmererhandwerks geplant werden.

Im April 2017 werden zum zweiten Mal Auszubildende der BBS II Gifhorn ihr Europapraktikum in den Betrieben im Umkreis von Åmot antreten. Spannend wird dabei der Einblick in den Arbeitsalltag und in neue Arbeitstechniken sein. Finanziert wird dieser Schüleraustausch u. a. durch einen Erasmus+ Antrag, den die BBS II Gifhorn 2015 eingereicht hat. Unter dem Namen Erasmus + fasst die EU alle Austausch- und Fortbildungsprogramme zusammen, darunter Leonardo-da-Vinci für Auszubildende.

Die BBS II Gifhorn konnten in den letzten drei Jahren über 50 Schülerinnen und Schüler ein Auslandpraktikum durch die erfolgreiche Antragsstellung über Erasmus+ ermöglichen. Die persönliche Entwicklung sowie die Verbesserung fachlicher, sozialer und fremdsprachlicher Kompetenzen stehen dabei im Mittelpunkt. Die BBS II Gifhorn unterhält momentan zu acht Ländern internationale Beziehungen und möchte diese europäische Ausrichtung auch in der Zukunft ausbauen.

gez. i.A. Paul Olwig, 2017